Bekanntmachung Protokoll vom 10.12.2015 / Voranschlag 2016

 

Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 10.12.2015 / Voranschlag 2016

 


 

Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 26.05.2015 / Rechnung 2014

 

Katholische Kirchgemeinde Altishofen/Nebikon

Protokoll der Kirchgemeindeversammlung / Rechnung 2014

Montag, 26. Mai 2015, 20.00 Uhr im Pfarreisaal, 6244 Nebikon

Traktanden

1.      Begrüssung/Orientierung

2.      Kenntnisnahme Jahresbericht 2014

3.      Genehmigung Jahresrechnung 2014
         - Präsentation der Jahresrechnung
         - Bericht und Antrag Rechnungskommission
         - Abstimmung über Antrag Kirchenrat

          Antrag Kirchenrat
          Die Laufende Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 337‘041.54
          sowie die Bestandesrechnung sind zu genehmigen.

4.      Genehmigung Ergebnisverwendung
        
          Antrag Kirchenrat
          Der Ertragsüberschuss von Fr. 337‘041.54 der Laufenden Rechnung
          ist folgendermassen zu verwenden:
         - Rückstellung für die bevorstehende Sanierung des Pfarrhauses Nebikon: Fr. 200‘000.--
         - Rückstellung für kommende Investitionen in den Pfarreiräumen und der Kirche Nebikon:
           Fr. 137‘041.54

5.      Anträge                

6.      Informationen zur Sanierung Pfarrhaus

7.      Verschiedenes

 

Versammlungsleiterin Sylvia Kaufmann, Kirchenratspräsidentin, Altishofen
Protokoll   Ruth Jossen, Aktuarin, Ebersecken
Stimmenzähler Marianne Kaufmann, Altishofen und Urs Buser, Nebikon
Anwesend  58 Personen, 1 Person nicht stimmberechtigt
Absolutes Mehr  29
Stimmberechtigte Personen 828 Altishofen, 16 Dagmersellen, 152 Ebersecken,
1‘256 Nebikon, 2‘252 Total
Entschuldigungen Ida und Walter Glanzmann, Müller Gabi und Theres Walker
Hodel Marianne

 

1.   Begrüssung/Orientierung

Kaufmann Sylvia begrüsst alle Anwesenden im Namen des Kirchenrats zur Rechnungsablage 2014. Einen speziellen Gruss richtet sie an Urs Kaufmann und Josef Szalai als Vertreter des Gemeinderats von Altishofen und an Claudia Arn und Erich Leuenberger als Vertreter des Gemeinderats von Nebikon. Einen Gruss richtet Sylvia Kaufmann auch an Edith Knittel von der Presse. Sie dankt Edith Knittel bereits im Voraus für die objektive und wohlwollende Berichterstattung in der Lokalpresse. Die Kirchenratspräsidentin dankt allen Anwesenden für ihr Erscheinen an der Kirchgemeindeversammlung. Durch ihre Anwesenheit zeigen sie ihr Interesse am Geschehen der Kirchgemeinde.

Feststellungen: Die Vorsitzende weist darauf hin, dass die Rechnung 2014 fristgerecht an alle Haushalte verschickt wurde und die Akten im Kirchmeieramt (Oberdorf 14, Pfrundhaus, Altishofen) zur Einsicht auflagen. Die Versammlung leitet von Amtes wegen die Kirchenratspräsidentin Sylvia Kaufmann und das Protokoll wird ebenfalls von Amtes wegen von der Aktuarin Ruth Jossen verfasst.

Die Stimmenzähler werden vorgeschlagen und gewählt. Eine anwesende Person ist nicht stimmberechtigt.

Die Kirchenratspräsidentin fragt die Versammlung an, ob die Traktandenliste in der vorliegenden Form genehmigt wird oder ob Rückweisungs- oder Nichteintretensanträge bestehen. Die Traktandenliste wird genehmigt und es werden keine Anträge gestellt. Somit wurde stillschweigendes Eintreten auf die Traktandenliste beschlossen.

 

2.   Kenntnisnahme Jahresbericht 2014

Der Bericht der Kirchenratspräsidentin wurde in der Botschaft auf der Seite fünf veröffentlicht und konnte somit von der Bevölkerung bereits zur Kenntnis genommen werden.

Der Jahresbericht wird zur Kenntnis genommen. Es braucht keine Abstimmung.

 

3.   Genehmigung Jahresrechnung 2014
       - Präsentation der Jahresrechnung
       - Bericht und Antrag Rechnungskommission
       - Abstimmung über Antrag Kirchenrat

Müller Barbara begrüsst alle Anwesenden. Bei den Informationen zur Rechnung geht sie nur auf jene Punkte ein, wo eine grosse Abweichung zum Budget besteht. Die vorliegende Rechnung konnte mit einem Plus von Fr. 337‘041.54 abgeschlossen werden. Die Detailbemerkungen ab Seite sieben der Botschaft helfen die Rechnung gut zu lesen.

Die vorliegende Rechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss ab. Der Ertragsüberschuss kann mit den guten Steuereinnahmen und dem guten Einhalten des Budgets begründet werden. Bei einzelnen Posten musste das Budget wegen unvorhersehbaren Reparaturen oder Schäden überschritten werden.

Allgemeine Verwaltung: Kirchenverwaltung: Archiv: Das Archiv konnte erst anfangs 2014 abgeschlossen werden.

Bildung: Religionsunterricht: Besoldungen: Für die Mitarbeitenden der Kirchgemeinde gab es im 2014 keine Lohnanpassung gegenüber dem Vorjahr. Die Überschreitung des Budgets kann mit doppelt geführten Klassen begründet werden.

Seelsorge, Kultur und Seelsorge: Pfarreiinformation: Das neue, attraktiv gestaltete Pfarrblatt wird seit einem Jahr an die Hanshaltungen verschickt. Die Kosten konnten gut eingehalten werden.

Landeskirche: Aufgrund der höheren Steuereinnahmen musste auch ein höherer Betrag an die Landeskirche entrichtet werden.

Seelsorge: Besoldungen: Da keine Lohnanpassung gewährt wurde und weniger Aushilfen eingesetzt werden mussten, wurde das Budget nicht ausgeschöpft.

Kirchenmusik, Kultusaufwand, Jugendarbeit und Kirchliche Veranstaltungen: Überall hier konnte das Budget gut eingehalten werden.

Kirche Altishofen: An der Kirchenmauer wurden beim Haupteingang und auf der Seite Risse saniert, bevor grösserer Schaden entstanden ist.

Kirche Nebikon: Der Sturmwind im Juli hat Efeu von der Fassade abgerissen. Die Gebäudeversicherung hat die Kosten für das Abbrennen der Rückstände des Efeus und die Kosten für die Malerarbeiten übernommen. Die Kosten für das Entsorgen des Efeus gingen zu Lasten der Kirchgemeinde. Die Treppe hinten an der Kirche wurde neu gesetzt und das Bödeli angepasst.

Erträge Saalmiete: Der Pfarreisaal konnte wieder erfreulich häufig vermietet werden.

Marienkapelle Nebikon, Katharinenkapelle Ebersecken, Ulrichkapelle, Hölzig Chäppeli und Maria-Hilf-Kapelle Altishofen: Das Budget konnte überall gut eingehalten werden.

Pfarrhaus Altishofen und Pfarrhaus Nebikon: Das Budget konnte eingehalten werden.

Pfrundhaus: Serviceabonnemente: Die Gebäudeversicherung hat uns vorgeschrieben ein Serviceabonnement für die Brandmeldeanlage abzuschliessen.

Waldparzelle: Ertrag: Letztes Jahr wurde wieder geholzt.

Soziale Wahlfahrt: Das Budget konnte eingehalten werden.

Finanzen und Steuern: Kirchensteuern: Ertrag laufendes Jahr: Die Steuerneinnahmen waren höher als budgetiert.

Abschreibungen: Abschreibung Verwaltungsvermögen: Die Landeskirche schreibt 6 % vom Verwaltungsvermögen vor.

Jahrzeitenfonds: Die Abrechnung erfolgt anhand der Rechnungsstellung der Pfarreien.

Abschluss: Die Mehreinnahmen betragen Fr. 337‘041.54.

Einlage Rückstellungen: Für die anstehende Renovation des Pfarrhauses Nebikon wurde eine Rückstellung von Fr. 200'000.-- getätigt. Für kommende Investitionen in den Pfarreiräumen und der Kirche Nebikon wurden Fr. 137‘041.54 verbucht.

Die Investitionsrechnung enthält keine Zahlen, da keine Investitionen getätigt wurden.

Die Artengliederung auf den Seiten 19 bis 21 ist ein Zusammenzug der verschiedenen Posten.

Bestandesrechnung: Rückstellung Ruhegehalt: Die Rückstellung für das Ruhegehalt ist aufgebraucht. In Rücksprache mit der Empfängerin wurde das Ruhegehalt eingestellt.

Erhalt Priestergrab: Der Betrag wurde in die Pfarrkirchenstiftung Altishofen überführt.

Die Finanzkennzahlen auf Seite 24 der Botschaft liegen überall im vorgeschriebenen Rahmen.

Eugen Kaufmann, Rechnungskommissionspräsident präsentiert den Revisionsbericht wie er in der Botschaft auf Seite 25 verfasst ist. Eugen Kaufmann dankt Barbara Müller für die gute Zusammenarbeit.

Da das Wort nicht gewünscht wird, führt Kaufmann Sylvia die Abstimmung über den Antrag des Kirchenrates durch.

 

Antrag Kirchenrat
Die Laufende Rechnung mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 337‘041.54 sowie die Bestandesrechnung sind zu genehmigen

Der Antrag des Kirchenrats wird einstimmig genehmigt.

 

4.     Genehmigung Ergebnisverwendung

Kaufmann Sylvia stellt den Antrag des Kirchenrats über die Verwendung des Ertragsüberschusses vor. Das Wort wird nicht gewünscht. Daher führt sie die Abstimmung über den Antrag des Kirchenrats durch.

 

Antrag Kirchenrat
Der Ertragsüberschuss von Fr. 337‘041.54 der Laufenden Rechnung ist folgendermassen zu verwenden:

   -   Rückstellung für die bevorstehende Sanierung des Pfarrhauses Nebikon: Fr. 200‘000.--
   -   Rückstellung für die kommenden Investitionen in den Pfarreiräumen
       und der Kirche Nebikon: Fr. 137‘041.54

Der Antrag des Kirchenrats wird einstimmig genehmigt.

 

5.      Anträge

Es sind keine Anträge bei der Kirchenratspräsidentin eingegangen. Somit entfällt dieses Traktandum.

 

6.     Informationen zur Sanierung Pfarrhaus

Sylvia Kaufmann informiert über den Stand der Sanierung des Pfarrhauses Nebikon. Von der beplus Architekten AG sind alle Arbeiten ausgeschrieben worden. Zu allen Positionen sind zwischen einer und drei Offerten eingegangen. An der nächsten Sitzung entscheidet die Baukommission über die Vergabe der Arbeiten. Zum jetzigen Zeitpunkt kann Sylvia Kaufmann noch keine konkreten Zahlen über die Kosten bekanntgeben.

 

7.     Verschiedenes

Sylvia Kaufmann informiert über die Renovation der Marienkapelle Nebikon. Peter und Helene Galliker haben die Aussenrenovation der Marienkapelle in Nebikon gespendet. Sylvia Kaufmann bedankt sich bei Peter und Helene Galliker für die grosszügige Spende. Da die Kapelle aussen in neuem Kleid erscheint, hat der Kirchenrat beschlossen, die Wände und Stukaturen in der Kapelle auch neu streichen zu lassen. Einen grossen Dank richtet Sylvia Kaufmann an Erich Leuenberger. Er hat die Renovierungsarbeiten begleitet und koordiniert. Ebenfalls ein grosses Dankeschön richtet Sylvia Kaufmann an die Nachbarn für ihr Verständnis für die Unannehmlichkeiten während der Renovierungsarbeiten. Danke sagt Sylvia Kaufmann auch allen Handwerkern, die die Arbeiten ausgeführt haben. Am Donnerstag, 28. Mai findet in der Marienkapelle eine Maiandacht als Dankeschön statt. Sylvia Kaufmann lädt alle zu dieser Andacht mit anschliessender Besichtigung und einem Apero herzlich ein.

Weiter informiert Sylvia Kaufmann, dass das Kirchmeieramt nach langer Suche neu besetzt werden konnte. Als Nachfolger von Barbara Müller konnte mit Peter Estermann ein versierter und motivierter Nachfolger gefunden werden. Peter Estermann wird seine Arbeit beim Kirchmeieramt am 1. Juli 2015 aufnehmen. Das Kirchmeieramt wird dann jeweils am Dienstagabend offen sein. Nach telefonischer Vereinbarung können Termine auch ausserhalb der Öffnungszeit vereinbart werden. Sylvia Kaufmann dankt Peter Estermann für seine Zusage, dieses Amt zu übernehmen und sie hofft auf eine gute Zusammenarbeit.

Peter Estermann stellt sich kurz selber vor. Er ist 59jährig. Er ist verheiratet mit Erna und hat zwei erwachsene Töchter. Peter Estermann wohnt seit 30 Jahren in Nebikon. Er arbeitet seit 25 Jahren bei der Truvag in Sursee. Dort ist er Mitglied der Geschäftsleitung. Zu 50 % betreut er eine Immobiliengesellschaft und die anderen 50 % ist er für die Administration bei der Truvag zuständig. Für Peter Estermann kommt das Amt als Kirchmeier eher 2 bis 3 Jahre zu früh. Er hat beabsichtigt, mit 62 Jahren in Pension zu gehen und sich danach noch etwas Neues zu suchen. Er freut sich auf die neue Herausforderung, blickt ihr aber auch mit Respekt entgegen. Eine erste Sitzung mit Barbara Müller hat bereits stattgefunden. Peter Estermann hofft in Zukunft ebenfalls so gute Rechnungen präsentieren zu können.

Die Arbeit von Barbara Müller wird an der Budgetgemeinde geehrt.

Markus Müller bedankt sich in Namen der beiden Gemeindeleiter bei allen, die in der Kirche mitdenken und mithelfen. In der Kirchgemeinde läuft viel und er ist froh, dass die Arbeit von so vielen mitgetragen wird. Auch kann er eine grosse Offenheit gegenüber seiner Arbeit spüren. Markus Müller ist im Sommer seit 10 Jahren als Gemeindeleiter von Nebikon tätig. Ihm und seiner Familie gefällt es nach wie vor gut in Nebikon, so dass er sicher noch weitere Jahre in Nebikon tätig sein wird.

Barbara Müller hat die Arbeit als Kirchmeier 2002 angetreten. Sie sei damals blauäugig in das Amt hinein gerutscht, habe aber während ihrer Tätigkeit viel lernen und profitieren können. Barbara Müller ist froh, dass sie vom Anfang an positive Rechnungen präsentieren konnte. Sie bedankt sich bei den Steuernzahlern, denn ohne das pünktliche und zuverlässige Bezahlen der Kirchensteuern, hätte sie nicht positive Rechnungen präsentieren können. Barbara Müller dankt auch allen, die sie mit einem strahlenden Lachen, einer aufbauenden Kritik oder mit Lob in ihrer Arbeit unterstützt haben. Barbara Müller ist gerne für die Kirche tätig gewesen und sie bleibt dies auch weiterhin, jedoch in einem anderen Rahmen. Barbara Müller wünscht ihrem Nachfolger, dass er in seinem Amt ebenfalls so viel Positives erleben kann.

Zum Schluss dankt Sylvia Kaufmann allen die in irgendeiner Art und Weise in der Kirchgemeinde mitarbeiten und mitdenken, dies sind alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die Pfarreileiter Müller Markus und Seuret Roger, alle die unentgeltlich in Organisationen der beiden Pfarreien mitarbeiten, sei es in den Kirchenchören, der Spurgruppe oder dem Pfarreirat, der Jubla und der Jungwacht und dem Blauring oder als Vorstandfrauen der beiden Frauengemeinschaften. Einen Dank richtet sie auch an die Mitglieder des Kirchenrats und der Rechnungsprüfungskommission. Den Gemeinderäten von Nebikon, Altishofen und Ebersecken dankt sie für die immer angenehme Zusammenarbeit. Auch sie dankt allen für das Bezahlen der Kirchensteuern, sie sind das Fundament unserer Kirche.

 

Die Kirchenratspräsidentin schliesst die Versammlung um 20.45 Uhr und lädt alle zum gemütlichen Beisammensein und Diskutieren bei einem Glas Wein ein.
Vielen Dank an Frau Theres Bucher für das Organisieren des Apéros.

Ebersecken, 30. Mai 2015

 

Unterschrift juni


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